"NWA" - Angebliche Aufklärungsarbeit - weit unterhalb MAE-Niveau? - Teil 1Geschrieben von Die geistige Welt in
NWA1 "Nachrichten aus der Welt der Anthroposophie" - "NWA" Angebliche Aufklärungsarbeit - weit unterhalb MAE-Niveau mit Tendenz zum kulturellen Leistungsbetrug? - Teil 1 Man stelle sich das mal vor: ein kultureller Vollpfosten "betritt das Internet", obwohl es eigentlich "kein Raum" ist, eröffnet anonym (!) ein "persönliches Blog", und widmet fürderhin fast seine gesamte öffentlich erkennbare Netzbesuchszeit, um "vor etwas total Gefährlichem zu warnen", im aktuellen Fall vor der vermeintlich "gefährlichen Sekte Anthroposophie", also vor dem, was "Netzkleinbürger NWA" halt so für "gefährlich" und für "Sekte" hält. Irgendwas wird schon als Projektionsfläche herhalten. Dann spielt er noch ein bißchen mit der Wortbedeutung des Begriffes "Sekte" herum, aber nicht korrekt etymologisch, sondern beliebig, eher in Form einer freifliegenden Gesinnungsanalyse. Aber halt! "Anonymous NWA" darf ja gerne krauses Zeug verbreiten und unter seinem anonymen "Namen" verkaufen - wenn's schee macht. Eine demokratisch-pluralistisch verfaßte Gesellschaft muß in der Tat derartige Befindlichkeitstaliban ertragen - diese Gesellschaft erträgt ja schließlich auch ohne allzugroßes Wehklagen eine Frau Ixylanti sowie einen frei am hyperbolischen Teller drehenden Herrn Schräuble, außerdem diverse Gangsta-Rapper, welche noch bei Mutti wohnen, überdies hält ein Gutteil dieser Gesellschaft offensichtlich Veronika Ferres und Til Schweiger für begnadete Schauspieler, Oliver Pocher für einen wirklich "lustigen" Komiker, die U.S.A. für einen faschistisch-imperialistischen Weltpolizeistaat, den Staat Israel für einen potentiellen Wüstenräuberstaat mit freimaurerisch unterwanderungsfreudigen Atomraketengelüsten, die Volksrepublik China für einen Exekutionsreisebusse produzierenden Mega-Schurkenstaat im Olympischen Delirium mit leckerer Küche, die palästinensischen Gruppierungen Hamas und Hisbollah für "freiheitlich-demokratisch" legitimierte, absolut nazifreie Polit-Selbsthilfegruppen, sowie Tenzin Gyatso für einen modernen Denker, begnadeten Staatsmann, tantrischen Privatgott, Geistheiler, Demokraten und harmlosen Menschenfreund - selbstredend alles in Personalunion. Aber sei's drum. Die Geistige Welt findet: das hat Lücke, da geht noch was! Eine wirklich ernstgemeinte Frage sei an dieser Stelle nämlich erlaubt: ist das auf dem Netzblog, tituliert "Nachrichten aus der Welt der Anthroposophie" - kurz "NWA" - und auch auf den Webseiten und Blogs in etwa ähnlich schlechter Nachbarschaft names "EsoBlog", "EsoWatch", "EsoWiki", "Netzklempnerin" (die ist wenigstens gelegentlich richtig originell) sowie ähnlichen Larmoyanztapeten vorgeführte Geblöke zumeist anonymer Netzschafe - ganz im Stile eines hinterhöflich Tag und Nacht schlecht schließende Mülltonnen bewachenden, eher ältlichen Parterrebewohners mit Zentimeterglasbrille - nicht nachgerade kreuzdämlich und völlig überflüssig? Ist das für das ohnehin mehr oder minder chaotische Funktionieren dieser im Gesamtprozess der Globalisierung befindlichen Gesellschaft von irgendeinem unverzichtbaren Wert? Ja? Nein? Jein? Ja doch? Nein doch? Versuchen tut er es ja, mit Fundamentalüberlegungen, zum Beispiel hier: Zitat a)
Heißa, da ist sie ja, die "eierlegende Wollmilchsau" des freischaffenden Agitators. Der frei knetbare Plastillinbegriff! Das hätte er wohl gerne so, eine Beliebigkeitsschablone, anhand der praktisch jede noch so geringzahlige, "schweigsame" oder wahlweise "unverständlich agierende" Gruppierung, der man meint aufgrund privaten Dafürhaltens anders nicht mehr "beikommen" zu können, als Sekte bezeichnet und dementsprechend beliebig in - bereits vorhandene oder neue, persönlich generierte - gesellschaftliche Gegnerfiktionen verfrachtet werden kann - hier ist allerdings, nur etwas anders, als wohl ursprünglich durch "Mustermann NWA" intendiert - definitiv das Gegenteil der Fall, das alles gibt es nämlich schon längst, auch ohne ihn, nur halt viel größer und fundamentaler angelegt - sozusagen von Hinten durch die Brust ins Auge: Erstens ist das etwas unmodern gewordene Recruitment der beiden größten christlichen Kirchen der Bundesrepublik Deutschland immerhin perfide genug, bereits Säuglinge ohne Rückfrage an deren zukünftiges - unverbrüchlich selbstzugestaltendes und selbstzuverantwortendes - Schicksal ans "heilige Mutterhaus" zu binden, diese im Kindergarten und Schulunterricht gezielt weiterzukonditionieren, nur um dann gegebenenfalls bei etwaigem Kirchenaustritt im Erwachsenenalter stets zu konstatieren: "Getauft bleibst du, bis in den Tod", vulgo: "Du gehörst uns trotzdem, ätsch! Auch wenn du dich scheinbar von uns befreit haben solltest, spätestens im Tod gehörst du dann Gott - dir selbst jedoch niemals!". Die beiden etablierten, größtenteils verbeamteten und aus selbstbehördlich eingebrachten Steuermitteln bezahlten christlichen Großkirchen - Spendenaktionen bleiben hier mal unberücksichtigt - in der Bundesrepublik Deutschland kennen, auf sich selbst bezogen, kein freiverfügliches Ausstiegsprinzip und die notwendig daraus abzuleitenden, freiheitlichen Persönlichkeitsrechte, ganz anders, als das zumeist ehrenamtlich verfaßte Hilfsorganisationen tun, wie zum Beispiel das "Deutsche Rote Kreuz", dort sind nämlich immerhin zwei Willensakte absolut freiwillig: der Eintritt sowie der Austritt. Wer in dessen ehrenamtlichen und damit werteträchtigen Kontext eintritt, muß sich bereits vor dem Eintreten selber schlau gemacht haben, was er dort nun wollen respektive an ideeller Anerkennung erwarten wird oder nicht. Die bundesdeutschen Amtskirchen jedoch übertragen kraft allgemeiner Lokalgesetzgebung (!) diesen "vermuteten Eintrittswillen" des zukünftigen Kunden der religiösen Organisation, um den es hier ja geht, zunächst auf sich, bzw. nutzen einfach das paternalistische Prinzip, dieses wird mithin über die Einflußnahme auf die Wunschsphäre und religionsspezifische Sozialisation der Eltern (Konfession) sozusagen - dem zukünftigen Kirchenglied "Kind" natürlich absolut unerreichbar - zwischen Kirche und dessen Sorgeberechtigten aufgeteilt, im Taufakt rituell befestigt, und in letzter Konsequenz in den gesetzlichen Stand des zukünftig mal steuerpflichtig werdenden Neukunden hinein - siehe spätere Lohnsteuerkarte - einfach an der Willenssphäre dieses "Neukunden Kind" vorbeidelegiert. Das alles wird eben leider nicht gelegentlich mal zur Überprüfung zurück an den Staat Bundesrepublik Deutschland überwiesen, und so eben auch nicht an dessen mitunter sehr stark religionslobbyistischen Befindlichkeiten - diese werden nicht selten ersatzweise auch gern mal schön feindbildartig auf die U.S.-amerikanische Gesellschaft projeziert - und Eitelkeiten verhafteten Gesetzgebungsinstanz namens "Deutscher Bundestag", welche auch heutzutage - 2008! - nicht mal im Ansatz - und zwar mangels eindeutigen gesellschaftlichen Auftrages - Verhältnisse und Gegebenheiten dementsprechend überprüft und nach wie vor nicht erkennbar so handelt, als ob sie diesen Zustand jemals im Verein mit - im Fall vermehrter wirtschaftlicher Belastungen stets für "sehr mündig" erklärten - Bürgern in etwas tatsächlich Modernes würde umändern wollen. Und der potentiell kirchen-affinen christlichen Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland, so meint man wohl ganz selbstverständlich, wird das "schon irgendwie recht sein". Vielleicht ist es das ja auch, wer weiß? Hauptsache, ideelle (oder ideologische) Geborgenheit, und damit Ruhe im Karton. Hach, die armen Kirchen! Laufen denen, die doch so unheimlich viel Wertvolles für diese arme, durch die böse, weil (angeblich) "amerikanisch-imperialistisch dominierte" Restwelt gebeutelte bundesdeutsche Gesellschaft getan haben und auch heutzutage tun, doch glatt die Mitglieder weg, jaaa, was kann man denn da jetzt gleich Gutes für sie tun? Nun, das ist mit Sicherheit gar nicht wenig, immerhin sind "wir ja jetzt Papst". Daß es sich hierzulande insgesamt allerdings um eindeutig theokratische Züge eines - geht man nach dem durchaus positiven und absolut glaubwürdigen Vorbild der leider hierzulande nicht mehr in ausreichendem Maße anwesenden, ehemaligen alliierten Kultur- und Besatzungsmacht U.S.A. - nach dem II. Weltkrieg kurzzeitig mal auf dem in der Tat wünschenswerten Weg in einen echten, modernen und säkularen demokratischen Daseinszustand befindlich gewesenen Staates handeln könnte, sei hier nur mal eher beiläufig angemerkt. Es verhält sich - säkularisationsbezogen - hierzulande in den mentalen Tiefen und Untiefen des Systems "Gesamtgesellschaft" letztlich immer noch nicht wesentlich anders, als vor gut einhundert Jahren, einige rechtsstatusanpassende Kleinigkeiten in der amtskirchenbezogenen Gesetzgebung und Rechtsprechnung mal ausgenommen: der tatsächliche, freie Wille eines einzelnen Erdenbürgers zum Eintritt in eine der beiden staatlich mehr als nur "ein bißchen akkreditierten" religiösen Großgemeinschaften in der Bundesrepublik Deutschland stellt sozusagen einen kraft Gesetzes als einen dem Individualwillen tendenziell enthobenen, dem einzelnen Kirchenmitglied in essentiellen Belangen - zumindest für die allermeisten Neuzugänge, sofern diese noch sehr junge Kinder sind - unberührbaren, und damit letztlich tabuisierbaren und tabuisierten, weltanschaulichen Sozialisationsakt von "oben" dar. Hier wird die Möglichkeit der originären Ausübung des weltanschaulich frei handelnden Individualwillens, in dezidierter Freiwilligkeit einer allgemein präsenten, mit Sicherheit durchaus zum Teil auch gesellschaftlich verdienstvollen Glaubensgemeinschaft beizutreten, genau der Person, um die es hier letztendlich - auch und gerade aus der Perspektive einer aufgeklärt-demokratischen Mehrheitsgesellschaft - zu gehen hätte, schlicht vorenthalten. Kraft Gesetzes! - diesen Umstand sollte man sich einfach mal genüßlich auf der Zunge zergehen lassen. An der bloßen Tatsache gibt es indes nicht viel zu rütteln. Besonders pikant stellt sich dieser gesellschaftliche Rahmen dann dar, sobald man die Tatsache der mitunter recht engen historisch-spirituellen, ideellen und gegebenfalls auch wirtschaftlichen Verzahnung der bundesdeutschen Amtskirchen mit diversen, häufig gesellschaftstragenden Bildungsinstitutionen (immer noch existierende universitäre Konkordatslehrstühle, Religionsunterricht an Schulen, unkonstruktives Dauergeplänkel über Ethikunterricht, kirchliche Hochschulen), welche natürlich aus dem öffentlichen Bezug keineswegs so ohne weiteres einfach wegzudenken oder gar klar in die proportionale Betrachtung "kirchlich vs. öffentlich" differenzierbar sind, mit als solchen natürlich nicht wirklich verzichtbaren sozialen Einrichtungen (Krankenhäuser, Senioreneinrichtungen, Jugendeinrichtungen) - bis hin zu eklatant intransparenter Verzahnung des Wertekreises der Amtskirchen - natürlich niemals direkt nachweisbar - mit Vertretern der bundesdeutschen Justiz, solche Themen sind dementsprechend - da potentiell autoritätsuntergrabend - so gut wie absolut tabuisiert, das Thema "richterliche Unabhängigkeit" - besonders in "weltanschaulichen Fragen" - bleibt bislang stets auf rein profane Unabhängigkeitsbedingungen des Richteramtes (siehe PDF-Link) reduziert, Paternalismus und Reste theokratischer Grundverfaßtheit - z.B. der durch bundesdeutsche Richter nach wie vor getragene Talar - welcher als Grundmotiv gesellschftlichen Handelns und dementsprechenden Werteerlebens bei immerhin auf Lebenszeit bestallten bundesdeutschen Richtern stets nebenher mitläuft, kommt beinahe grundsätzlich so gut wie nie ernsthaft zur Sprache. Stattdessen gibt es die im - hier ausnahmsweise privatwirtschaftlichen - Vorabend-TV bis zum Erbrechen vorgeführte, stets über allen Prozeßbeteiligten wie eine Diva von Gottes Gnaden thronende und streckenweise hypertheatralisch auftretende "Barbara Salesch", natürlich in frauenquotenfähigen Paternalismusversatz verpackt. Das einzige Motto, das hier noch irgendwie paßt: lieber "große Gefühle", als "klare Birne". Dazu kommen noch die sogenannt "öffentlich-rechtlichen" Rundfunkanstalten (Rundfunkräte; Beispiel: "PHOENIX, der Ereigniskanal", diesen hätte man eigentlich auch gleich "Amtskirchen-Influenz-TV" nennen können) und zuguterletzt, was die meisten Bundesbürger in der Regel weder wissen noch es wahrscheinlich glauben würden, so sie es denn erzählt bekämen und für den Fall, daß sie sich überhaupt für entsprechende Dinge inhaltlich stärker interessierten, nämlich auch immer wieder mit bestimmten Strukturen innerhalb des Bundesamtes für Verfassungsschutz der Bundesrepublik Deutschland. So tauchen auch folgerichtig jedes Jahr standardmäßig alle möglichen und unmöglichen sogenannten "Sekten" in den offiziellen Jahresberichten des Bundesamtes für Verfassungsschutz auf - aber wieso eigentlich? Was haben die da drin verloren? Die Antwort ist so einfach wie bestechend: das mittlerweile bis zur Unkenntlichkeit der Ursprungsfassung modifizierte und damit hochkomplex gewordene "Grundgesetz von Verfassungsrang" der Bundesrepublik Deutschland wird von vielen bundesdeutschen Staatsbürgern überhaupt nicht im Sinne eines "säkular" rezipierbaren, verbindlichen Werte-Konstruktes zum Schutz essentieller Rechtsgüter mit stets präsent gehaltenem Bezug zu den Errungenschaften der Zeit der Aufklärung angesehen, sondern vielmehr - hier nicht ganz ohne Grund pauschal vermutet und als Tendenz unterstellt: teils auch auch aus Sicht des eine dezidierte Verfassungswächterfunktion installiert habenden Staates - auch als ein noch weitaus "höherwertiges", sozusagen über allen Werten des Alltags angesiedeltes Übergesetzeswerk mit religiösem Grundcharakter. Wobei allerdings bereits relativ einfach verständliche "Alltags-Werte" (Beispiel: "was du nicht willst, daß man dir tu, ... usw. usf.") üblicherweise schon "oberhalb" aller gewöhnlichen Gesetzestexte anzunehmen sind, währenddessen allerdings das Gesetz- und Rechtsverständnis der allermeisten bundesdeutschen MitbürgerInnen zumeist eher durch gnadenloses Unverständnis geprägt bleibt. Bemerkenswert ist die Tatsache, daß man schon gerne mal in reichlich verdutzte Gesichter blickt, sobald man mal etwas genauer nachfragt, was eigentlich in diesem Grundgesetz tatsächlich so alles niedergeschrieben steht - und vor allem: wieso - und woher diese überaus merkwürdige Haltung, es für alle möglichen Partikularbelange beliebig verbiegen zu wollen, denn möglicherweise letztlich kommt? Die U.S.-amerikanische Verfassung hat diese Tendenz zum Beispiel so nicht - sie ist klar und gilt auch tatsächlich "in den Köpfen" für alle. Sie ist der notwendige Bezugspunkt für jegliches gesellschaftliche Handeln eines U.S.-Bürgers und genau so wird sie auch allgemein rezipiert. Entsprechend benutzt und in diversen Argumentationen verwendet wird das bundesdeutsche Grundgesetz hingegen sehr gerne mal - vor allem beliebig auszugsweise und ohne die hierzu stets notwendige, eingehende und verständige Berücksichtigung seiner unverzichtbaren Kommentare - als eher "gesinnungrelevantes" Grundsatzgebilde, mit dem scheinbar behende und scheinbar konsequenzenlos um sich geschmissen werden kann, denn gelegentlich, sobald es thematisch mal ausdrücklich "ans Eingemachte" geht, werden Grundgesetzbruchstücke tatsächlich einfach als argumentativer Totschläger oder Anheizer mißbraucht - was nun aber auf keinen Fall heißen soll, daß dieses Grundgesetz - das ja bekanntlich an seinen heute lebenden Bürgern praktisch vollständig unschuldig ist - deshalb in irgendeiner Weise inhaltlich oder kontextbezogen "schlecht" oder auch nur im Mindesten ablehnenswert wäre, ganz im Gegenteil! Hier laufen eben bloß je nach Lesart-Positionierung bestimmte Bekenntnisbezüge und -anforderungen gelegentlich weit vor einem echten, stets notwendigen Individual-Miniverfassungsdiskurs "in den Köpfen" ein - das jedenfalls bleibt der stets bedenkenswerte Punkt der Angelegenheit, welcher nicht einfach so ignoriert werden kann, ohne daß es wiederum erneut konkrete Folgen für das relative Blaukraut hätte, was so ganz allgemein in den Köpfen der meisten bundesdeutschen MitbürgerInnen - egal, ob sogenannte "Leistungsträger" oder nicht - zum Thema "Grundgesetz" herumschwurbeln mag. Das Grundgesetz und dessen qualitativ sehr hoch angesiedelter Anspruch an Verfassungswertigkeit ist wahrlich kein Spielzeug für Idioten, welche nur ihre private Sicht der Dinge gegen etwaig mißliebige Personen im Rahmen irgendeines in galoppierender Beliebigkeit auszufechtenden "Meinungsstreites" durchsetzen möchten. Und noch ein weiteres, sehr merkwürdiges Phänomen stellt sich hierzu - im konkreten Zusammenhang - praktisch wie von selbst dar: Fällt der bloße Begriff "Verfassungsschutz" (oder "Bundesverfassungsgericht"), zucken viele MitbürgerInnen unweigerlich eingeschüchtert oder zumindest "innerlich schwer beeindruckt" zusammen - völlig egal, wie der konkrete Kontextbezug nun im Einzelnen sei, und ob jene, die es betrifft, dafür auch jeweils rein situationsbezogen nun endlich mal ihre kleinen grauen Zellen selbständig bemühen möchten, oder nicht. Aber wieso das so ist, darüber macht sich wohl kaum einer so richtig Gedanken. Genau das eben genannte Phänomen wird hier - unter anderem - durch "Superaktivist NWA" genau so expliziert, genau hier springt er übers selbsthingeworfene Stöckchen seiner eigenen Autoritätsgläubigkeit. Hier ist aber in aller Regel eine lediglich ankonditionierte, aufgrund des dieser innewohnenden Sparwitzes quasi unhinterfragbare und durch völlig unreflektierte Verwendung von Gewohnheitsbegriffen transportierte, lediglich vermutbare "gefühlte Höchstautorität" am Werk - allerdings wird diese in dem Fall lediglich zu einem ziemlich witzlosen Emulat eines im Gegenzug dazu im positiven Sinne nur einigermaßen diszipliniert zu erreichenden, modernen, den aktiven Rechtsstaat mit echten Diskursen erfüllenden, intelligenten und relevantes Rechtsverständnis bildenden Diskursprozesses. Aber auch das wiederum sei hier lediglich nur mal am Rande erwähnt. Doch nun wieder zurück zum Hauptthema dieses Absatzes: der amtskirchliche Einfluß auf die Strukturen dieser Gesellschaft ist in sich ziemlich fundamental angelegt, er ist natürlich historisch gewachsen und dementsprechend auf sehr viele gesellschaftliche Belange ausgerichtet, der Rest zum bisher Besprochenen ergibt sich dann noch in Form diverser, mitunter personell einigermaßen flukturierender politisch-religiöser, oft informeller Kleinnetzwerke - von denen die bundesdeutsche Öffentlichkeit nun so gar nicht etwas wirklich Eindeutiges weiß - bis tief in die Eingeweide des europäisch-politischen Gesamtrahmenwerks, und natürlich gibt es selbst in einem wunderhübsch anzusehenden Urlaubsland wie Österreich - nun sogar ohne einen Joerg Haider als streckenweise ultraradikales Kistenteufelchen - entsprechende Pendants zu bundesdeutschen Verhältnissen - auch hier sind nämlich klerikale Macht und entsprechend stetig erneuerter Einfluß paternalistischen Charakters bis heute fast ungebrochen vorhanden. Es geht aber selbstverständlich auch ein paar ganze Schuhnummern kleiner: der Bundestag der Bundesrepublik Deutschland ist in der Vergangenheit nachweislich nie ohne mehr oder minder subversiven Einfluß der beiden großen Amtskirchen geblieben. So werden dann auch schon mal sogenannte "Enquete-Kommissionen" gegen angebliche und sogenannte "Sekten- und Psychogruppen" ins Leben gerufen, deren Tätigkeit sich dann im Allgemeinen auf die Publikation durchaus denk- und merkwürdiger Sammellisten, Bewertungen und Schriftwerke kapriziert, welche letztlich immer durch den nie wirklich nach seiner thematischen Zustimmung oder Mitarbeit befragten Steuerzahler bezahlt werden müssen. Und all das wohlgemerkt ohne jede klar erkennbare oder zumindest einigermaßen schlüssig belegbare Bildung irgendeines gesamtgesellschaftlichen, wertebezogenen Mehrwertes. Zur Kasse gebeten wird "der Steuerzahler", der natürlich nie danach gefragt wurde, ob er solche Dinge wirklich inhaltlich vollverantwortlich unterstützen will - denn diese lediglich politisch "vermutete Unterstützung" wird allein aus dem allgemeinen, möglicherweise der Bevölkerungsmentalität inherenten Gepräge der bundesrepublikanischen Gesellschaft abgeleitet - sie stellt sozusagen eine als praktikabel hingenommene, obrigkeitliche Dauervermutung auf bereits natürlich erfolgte Zustimmung zu jedwedem obrigkeitlichen Handeln dar. Das - obschon hier als keineswegs en detail näher belegte These formuliert - verweist letztlich auf die eigentliche Spielwiese religiös-weltanschaulicher Machtbefindlichkeiten, um die es hierzulande insgesamt geht. Für die bloße Kirchenmitgliedschaft in einer der beiden bundesdeutschen Amtskirchen gilt also wahrscheinlich auch weiterhin: Staatsganzes und Amtskirchen teilen etwaige wirtschafts- und machtwerten "Vorteile" - so sie denn tatsächlich relevant sind - in der Regel unter sich auf - eine Art Vorteilsgeschäft in beiderseitigem Einvernehmen - natürlich hochgradig intransparent umgesetzt, und mitnichten so - d.h. als Solches - im alltäglichen Bewußtsein der allgemeinen Bevölkerung oder gar individuell selbstkritisch reflektiert anläßlich detaillierten Konkrethandelns jeweils politiknaher und politischer Akteure, und außerdem ohne jeden echten Ansatz zu einem modernen, gesamtgesellschaftlichen Diskurs, welcher ausnahmsweise mehr als nur ein per Dekret verordnetes, oder wahlweise den Bezogenen "irgendwie so von oben passierendes" Ereignis-Zumaß darstellen würde. Ein derartig durch die Bürger aktiv einzufordernder, möglichst ergebnisoffener, lebendiger und ohne obrigkeitlichen Gewohnheits-Argwohn geführter Diskurs wird weder zielgerichtet angestrebt, noch in irgend einer Weise öffentlich angeregt - und falls doch einmal, dann gehen Anfänge hiervon stets im allgemeinen polit-publizistischen Grundrauschen und Mediengeschwurbel einfach unter. Dabei verhält es sich eigentlich ganz einfach: die Kirchen bekommen, falls die Eltern eines Neukirchenmitgliedes anerkannte Kirchenchristen sind, qua Neugeburten frische Schäflein zugeliefert, der Staat bekommt im Zweifelsfall - egal ob lebenslange Kirchenmitgliedschaft bestehen wird oder nicht - dem Paternalismus gegenüber tendenziell unterwürfigere Bürger "bereitgestellt", als er dies sonst - in einem dezidiert säkularen Gesellschaftsrahmen - erwarten dürfte. Ein kleiner Patient, zwei große Mühlsteine, ein bißchen groß-gruppendynamische Symbiose, und irgendwo dazwischen steht der halbdemokratische Müllermeister mit den Händen in den Hosentaschen und pfeift fröhlich vor sich hin. So einfach ist das. Wie hingegen der freiwillige Austritt aus einer der beiden Amtskirchen wertegesellschaftlich betrachtet wird, wurde bereits weiter oben erwähnt. Juristisch ist er kein Problem: man geht zu einem Amtsgericht oder tritt durch Beauftragung eines Notars zu dem Gericht und tritt somit dauerhaft aus, tut man es selbst, kostet es je nach Bundesland etwas Geld oder nicht. Auf die rituell-spirituellen Konseqenzen bezogen gibt es den Austritt - aus einem immerhin individuell lebenslang prägenden Wertegefüge mit dessen mehrtausendjähriger Historie - aus Sicht der beiden bundesdeutschen Amts-Großkirchen schlicht nicht, mit den christlichen Konditionierungen am eigenen Leib bleibt man - als nunmehriger "Outsider", welcher somit jedoch noch lange nicht die christliche Prägung seiner Lebensumgebung verläßt, sondern allenfalls die persönlich bezogene Prägungsanstalt - jedoch zunächst völlig auf sich allein gestellt. Aus steuerstaatlicher Sicht zahlt der kirchenausgetretene Bürger zwar dann keine Kirchensteuern mehr, aber ein wirkliches Steuersparmodell stellt dies letztlich - folgt man dem motivischen Gehalt des Ansinnens eines CDU-Funktionärs aus 2004 - nicht dar, denn die individuell einsparbaren Steuersummen, und damit die direkt wirksamen Vor- und Nachteile für den etwaig ausgetretenen Kirchenbürger, sind einfach zu gering, und "Amtskirche" ließe sich ohnehin immer sehr gut "ausgleichend" subventionieren - solange "sie" ausreichend sozial involviert bleibt, was aber eine gewisse nachhaltig überprüfbare Glaubwürdigkeit bedingt, und nicht nur lauwarmes Repetieren der "stets positiven Selbstsicht", u.a. über das Mittel der medialen Einflußnahme über öffentlich-rechtliche Rundfunkräte, Zeitungs- und Zeitschriftenverlage, "kirchennahes" Behördenhandeln, Jugendämter, Schulen usw. Scherzfrage: "Kirche", soll diese Instanz des stets Rechtschaffenen etwa wertebezogen negative Eigenschaften mit sich bringen können, ja - wie denn nur? Gerne wird hier ansonsten schon mal ganz fix die freischwebende Klimperatur des angeblich "sonst unweigerlich eintretenden, katastrophalen Werteverfalls" bedient - das Thema Kirchensteuermitgliedschaft und gegebenenfalls das natürlich ohne Weiteres im Zusammenhang zu denkende Thema der möglicherweise unfreiwillig fortwirkenden Geburtstaufe sind insofern schlicht noch weitgehend tabuisiert - ganz klar, der nächstwichtige Punkt hierzu wäre nämlich dann ein öffentlich wirksam geführter Diskurs zum Thema "christliche Konditionierungen", und ob diese unbedingt genau das sein müssen, was sie sind, wie man sie gegebenenfalls los wird, ohne gleichzeitig zu einem archaischen Stammesfürsten zu retardieren, und zuletzt außerdem ein weiterer sehr wichtiger Punkt, und zwar der, mit welch unglaublicher Anmaßung die beiden christlichen Großkirchen der Bundesrepublik Deutschland eigentlich fast alle sozialen Bereiche dieser Gesellschaft als "ihre ureigenste Domäne" betrachten, was sich neben der staatlichen Erlaubnis, selbst Steuern zu erheben insbesondere auch im Zusammenhang mit dem leider immer noch fortbestehenden, amtskirchlich-proprietären Sonder-Arbeitsrecht mehr als deutlich ausdrückt. Um sich mit all diesen Einzelaspekten ernsthaft auseinanderzusetzen, muß man allerdings nicht mal auf der Seite eher bärbeißiger Kirchensteuerkritiker stehen, wie z.B. der "Humanistischen Union". Es ist alles auch so schon verzwackt genug. Andererseits, und damit kehren wir thematisch direkt zum Anlaß dieses Artikels und dessen relativ überschaubarem Environment zurück, bedienen sich wiederum die sogenannten "Sektenbeauftragten" der beiden in der Bundesrepublik Deutschland etablierten Großkirchen, natürlich durch deren amtliche Auftraggeber nicht selten völlig bewußt unterstützt, sehr wohl etwaiger "Aussteiger" sogenannter "Sekten", und versuchen stets, besonders laut krakeelende, sogenannte "Aussteiger" - welche eigentlich vielmehr als "Umsteiger" von einem irrationalen Denksystem in ein etwas älteres, allerdings wesentlich stärker etabliertes und mit erheblich mehr politischer Macht versehenes, irrationales Denksystem bezeichnet werden sollten - anschließend gegen deren Ursprungsgruppierungen zu instrumentalisieren, wobei der bundesdeutsch verbeamtete Katholizismus sich hier - gegenüber dem gesellschaftlichen, auch gegenüber etwaig eigenen "Aussteigern" angelegentlich überdeutlich gezeigten, Verhalten der sogar durch den heutigen Papst Benedikt XVI. auf gedanklichen Umwegen als "keine richtige Kirche" bezeichneten "Evangelisch-Lutherischen Kirche" betrachtet - insgesamt doch deutlich zurückzuhalten scheint, was höchstwahrscheinlich wiederum der etwa eintausend Jahre weiter in die Vergangenheit reichenden Erfahrung mit den Bedürfnissen - nebst Erkenntnissen über die, zum notwendigen Wohle jeder menschlichen Gemeinschaft, unveräußerlichen Menschenrechte - der eigenen Schäfchen geschuldet sein dürfte - was allerdings auch mit "unserem" lieben Papst Ratzi dennoch nicht immer so richtig zu funktionieren scheint - aber vielleicht wird das ja noch. Manchmal beteiligen angebliche "Aussteiger" sich dann aber auch aus persönlichen, nicht selten autonom generierten, missionarischen Motiven durchaus rege an der regelmäßig zu erwartenden gegenseitigen Vorteilsnahme, man wird halt eben doch nicht ganz so ungern zur scheinbar gesellschaftlich dauerlegitimierten "kleinen Berühmtheit des unumstößlich Guten auf Zeit", und sei es durch die Selbstinstrumentalisierung durch Teilnahme an sich für die Gesamtgesellschaft letzlich aber doch immer destruktiv - und eben keineswegs langfristig "wertestabilisierend" - auswirkenden Maßnahmen: so war mithin der Fall "Gerry Armstrong gegen 'Scientology'" ein solcher Fall, mit "Andreas Lichte gegen 'Anthroposophie'" verhält es sich tendenziell ähnlich, wenngleich auch auf sehr niedrigem Niveau, und "Peter Robert Koenig gegen den 'Ordo Templi Orientis'" spielt(e) sich noch ein weiteres, allerdings sehr tiefes Treppchen tiefer ab - auf der Bedeutungsleiter befindlichkeitsgesteuerter Eitelkeiten. Das Handlungsmotiv ist hier jedoch immer dasselbe: das paternale Prinzip möchte selbstredend keinerlei Machtoptionen über den Willen Einzelner kampflos aufgeben, und wenn es der persönlichen Eitelkeit dient, dann wird halt immer schön drauflos gedroschen, nicht wahr? Daß der Zweck nun aber in keinem Falle ohne weitere Werterücksichtnahmen die Mittel heiligt, darüber sollte man sich dann schon allmählich mal klar geworden sein. Werden vormals gewachsene, gesellschaftliche Konsense - also der friedliche, konstruktive und kritikfähige Umgang miteinander - einfach so weggetreten - egal, ob durch die selbstzugemaßt "gute Seite des Ewigguten" oder durch echte oder vermeintliche "Vertreter von (angeblichen) Gesellschaftsfeinde-Konzepten" - jegliches nachhaltig verbleibende Ergebnis des unreflektierten Handelns stark präpolarisierter Bessermenschlichkeit verweist dann letztlich bei ernsthafter Betrachtung stets doch auf ein willkürlich und bewußt in Kauf genommenes Mehr an Destruktion ebendieser gewachsenen gesellschaftlichen Werte - welche innerhalb der bundesdeutschen Allgemeingesellschaft zuvor über Jahrzehnte hinweg mühevoll errungen worden waren. Zweitens laufen schon seit geraumer Zeit den "etablierten Kirchen" deren Schäfchen in Scharen davon, obwohl sich die mittlerweile im Multimediazeitalter angekommene "Du bist Kirche"-Schäfchen-Wiedereinfangpropaganda - in postmodernen Kundenbetreuungszentren nennt sich sowas übrigens "Customer Retention Department" - gelegentlich vehement anders darstellen mag. Gerade die beiden bundesdeutschen Amtskirchen, aber mittlerweile auch nicht wenige andere den Glaubensmarkt bedienenden christlichen Gruppierungen, biedern sich in plattester Art und Weise bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit "Tekkno-Gottesdiensten", super-duper-progressiven Theaterprojekten, etwas schmalbrüstig nachempfundenen Che Guevara-Freizeiten, Mammut-Ratzibegegnungen mit echt gigacrassem Gehirnwäschefaktor, und, nicht zuletzt, sprachlich geistentleertem Zeitgeistmüll an, nur um wenigstens auch ein paar ausnahmsweise noch nicht ergraute Köpfe jesusmäßig betüddeln zu dürfen. Ist es das wirklich wert? Ist eine möglichst stabile und langfristig gedachte Massenreligion, welche ja für sich genommen eine durchaus akzeptable Sache sein kann, die gewohnheitsmäßige Wegkonditionierung des potentiell freien Willens einzelner Beteiligter wirklich wert? Wie wäre es hier mal mit etwas großkirchlicher Selbstbeschränkung und Großmut - genug Substanz zur allseits befriedigenden Weiterexistenz sollte doch immerhin gegeben sein, oder etwa doch nicht? Oder letztlich doch wieder? Zum Glück fallen die meisten Mitbürger - längst auch diejenigen etwas vorgerückteren Alters, und die meisten Jugendlichen schon gleich gar nicht - auf solchen Tinneff ganz und gar nicht mehr in althergebrachter Grundsätzlichkeit herein, sondern hinterfragen noch immer zunehmend religiöse und allgemeinspirituelle Themen, um nämlich selbst in eine Art moderner, persönlicher Welterlebenskontrolle - und möglichst gleich noch mit in die Kontrolle über den Wert des eigenen Dafürhaltens darüber, was inhaltlich nun für sie tatsächlich "Welt" zu sein habe oder nicht - zu kommen. Oder sie haben schlicht was Besseres vor, als das Prinzip des Leides am Beispiel einer an ein Holzkreuz genagelten, leicht miesepetrig dreinblickenden Gipsleiche anzubeten. Zur Freiheit des Glaubens und weltanschaulichen Bekenntnisses sowie Ungestörtheit der Religionsausübung nach Art. 4 Abs. 1 und 2, GG gehört nämlich dezidiert - und das ist heutzutage eine für die bundesdeutschen Amtskirchen verständlicherweise durchaus schmerzliche Alltagstatsache, denn es bedeutet anläßlich steigenden Mitgliederschwundes auch stetig zunehmenden Verlust an gesellschaftlichem Einfluß und an Deutungshoheiten über allgemeinmenschliche Werte - auch die unbedingte Unverletzlichkeit der Freiheit von Nicht-Religionsausübung - und zwar auch unter Hinzunahme der Möglichkeit individuell freier Wahl jedweder dem gesellschaftlichen Werterahmen und Werteerleben nicht zu 100% abträglichen Glaubens- bzw. Weltanschauungsalternative. Reibungsverluste zwischen verschiedenen Wertegemeinschaften innerhalb der großen Wertegesellschaft namens "Gesellschaft", "Europa" oder "Westliche Welt" wären vernünftigerweise gegebenenfalls jeweils in stetigen Diskurs über gemeinsame Werte zu überführen - wozu allerdings Hetze und antisektenpolitische Subversion im Einzugsbereich von Volksverhetzung definitiv nicht gehören können. Den Fehler der per se dem individuellen Fortkommen hinderlichen, sowie individuell unhinterfragt bleibenden Inanspruchnahme quasi-amtlicher Deutungshoheit macht heutzutage eigentlich kaum noch jemand, solange er sich nicht aus irgendeinem völlig unerfindlichen Grund irgendwie dazu "getrieben fühlt", das tun zumeist nur noch Mitbürger, die zum Leben in einer plural-freiheitlichen, ohnehin zu wachsendem Individualismus hinneigenden Gesellschaft eine eher weniger eindeutige Affinität haben, oder aber ganz reale, tiefsitzende Angst vor selbstbetriebener Mündig-Werdung in sich tragen - und dazu gehört möglicherweise auch tatsächlich der Autor des "NWA"-Blogs, der nämlich ähnlich linear und argumentativ monokausal - früher sagte man: "gebetsmühlenartig" - genau so schreibt, wie ein Tonbandmitschnitt eines Zonen-Hilfspolizeiorchesters aus den frühen 50er Jahren klingt. Das unvermeidlich hochpegelige Bandrauschen jedenfalls bleibt stets dasselbe, auch wenn jener sich gelegentlich im Ton etwas modernitätskompatibler geben mag, als es ihm eigentlich bei genauerer Betrachtung zusteht. Und hier des "Anonymous NWA" finale Nicht-Entblödung, allmählich nimmt das Ganze wirklich groteske Züge an: Zitat b)
Letztere "These" ist so abgrundtief grottendämlich, hier erübrigt sich im Grunde jeglicher Anschlußkommentar. Aber einer muß sein: es sieht hier in der Tat so aus, als würde einfach nur die dümmliche gequirlte Hühnerkacke, welche über Jahrzehnte permanent "Scientologen" - welche allenfalls für sich selbst die größte Gefahr darstellen, Stichwort: "fataler Verlust an individueller Lebenszeit für lediglich frei halluzinierten Glaubens-Tinneff" - untergeschoben wurde, nun einfach 1:1 - und natürlich vollpauschal sowie ohne jegliches garantierte Rückgaberecht - auf "die Anthroposophen" übertragen - sozusagen nach Art des propagandistischen Recycling. Auf die brillenputzverdächtig naheliegende Idee, daß sowohl die meisten sogenannten "Sekten und Psychogruppen", als auch zumindest tendenziell "die Anthroposophie" - diese dabei allerdings wirklich in erheblichem Maße seriöser als die allermeisten Gruppen, welche landläufig mit dem Begriffsschablönchen "Sekte" beehrt wurden und werden - und das natürlich im Rahmen sinnvoller Zugehörigkeits-Selbstbewertung im Sinne einer legitim nach weltanschaulicher Mündig-Werdung strebenden Mehrheitsgesellschaft - daß diese Anbieter alternativer Lebens- und Existenzweisen vielleicht schlicht nichts anderes wollen könnten, als - in ihrer jeweiligen gesamtgesellschaftlichen Funktion - einer als stets plural erlebten Allgemeinheit eine Art "konstruktives Heim für entlaufene Christen" anzubieten, nun, auf solche Gedanken kommen derartige Schrebergartenpropangasflaschisten, Netzaktivismusselbstbeauftragte und Meinungsheißluftballonaufbläser natürlich nicht. Sollten sie aber vielleicht allmählich, obwohl diese Anforderung durchaus völlig utopischem Wunschdenken entspringen mag... aber man hofft ja immer wieder aufs Neue darauf, daß der liebe Gott es vielleicht endlich mal zuwege bringt, die hienieden tatsächlich benötigte Menge, also am besten gleich ein paar Tönnchen, an BSE-kontrollierten Frischhirn vom Himmel regnen zu lassen. Vielleicht hebt ja dann mal einer ein Stück davon auf, und setzt es sich genau zwischen die beiden embryoförmigen Naturgewebetrichter, die morgens den Wecker hören - falls derjenige überhaupt weiß, wie man einen solchen auf eine bestimmte Zeit einstellt. Naja, geschenkt. Deswegen hier, ein und für alle Mal, in aller Klarheit, ganz langsam und zum Mitschreiben - gut aufpassen:
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