Haarsträubender Vergleich mit Grundschülerin
In einem skandalösen Vergleich mit einem unschuldigen kleinen Mädchen nimmt Anthroposophen-Jäger Andreas Lichte den Schlächter von Bagdad postum gegen jede berechtigte Befürwortung des an ihm vollstreckten Todesurteils in Schutz. Die freimütig in seinem Blog artikulierte Freude des
info3-Mitarbeiters Felix Hau über den Tod eines der bestialischsten Massenmörder der Neuzeit glaubt Lichte für seine Zwecke instrumentalisieren zu können.
Einmal mehr kommt bei diesem Versuch allerdings nichts anderes zum Vorschein als das wahre Gesicht Lichtes samt seiner verqueren Weltsicht und samt des typischen Opportunismus selbsternannter Möchtegern-Inquisitoren. Der Umstand, dass Felix Hau einem "singulär auftretenden Ereignis von der Art eines Saddam Husseins" kein Mitleid entgegenbringen kann und will und "dieser Bestie", an deren Händen das Blut vieler hunderttausender Irakis klebte, das Menschsein abspricht, scheint Lichte tief zu erschüttern. "Scheint" deshalb, weil niemand weiß, ob Lichtes zur Schau getragene emotionale Regression eine wirkliche oder eine zweckmäßige ist; keine der beiden Optionen gereicht ihm allerdings zum Vorteil.
Lichte geht in seiner Unmutsäußerung so weit, Saddam Hussein mit einer kleinen Schülerin zu vergleichen, denn dass Hau Saddam das Menschsein abspricht, erinnere ihn daran, dass auch Rudolf Steiner – "der Guru von Hau" – einmal von einer kleinen Schülerin der ersten Waldorfschule in einem sehr kritikwürdigen statement behauptet hat, sie gehöre zu jenen "Menschenformen, die eigentlich in bezug auf das höchste Ich keine Menschen sind ...".
Danke für die Infos.
Hiiilfe, ist die Schrift in diesem Kommentarfenster klein, da bin ich jetzt auch für nix mehr verantwortlich zu machen.
Also, der Betreiber dieser Seite verdirbt meine Augen und Andreas nicht.
Gruezli,
Holger Dehmel
Die Schrift im Kommentarfeld ist wirklich sauklein!