Andreas Lichte pocht auf religiösen Führerkult
Was dem Rheinländer der Karneval, das ist Weihnachten für Andreas Lichte: Drei Tage raus aus dem Alltag, der Normalität adieu gesagt, ein hübsches rotes Mützchen aufgesetzt und schon scheint die Welt eine andere zu sein. Das alljährlich gefeierte Erlöserfest rund um den 25. Dezember gilt dem Fundamentalchristen als heilig. Zwischen dem 27. und dem 23. Dezember, 362 Tage im Jahr, geht der gelernte Waldorfwerklehrer Lichte seiner missionarischen Tätigkeit als besorgter Bürger nach: Er beißt, kratzt und bläst, erstattet Anzeigen, flutet Webforen, verfasst „Gutachten“, verleumdet und lügt, dass sich die Balken biegen; klopft jedoch das Christkind an die Tür, wird’s dem Anthroposophenjäger ganz plötzlich ganz besinnlich im präfrontalen Cortex. „Es ist Weihnachten“
säuselt er, bei einer erneuten peinlichen Agitation ertappt, „Zeit des Friedens. Nicht der Kampf-Parolen“.
Wie alle religiösen Eiferer glaubt auch Lichte, dass seine erfühlte „Wahrheit“ wahrer als andere Wahrheiten sei, dass man ihr als einziger mit Respekt begegnen müsse und dass sie überdies Bedeutung für die ganze Welt habe.
Kern seines wahnhaften Glaubens ist eine phantastische Gestalt namens „Jesus Christus“, deren angebliche Historizität bis heute nicht zweifelsfrei belegt ist, die Lichtes Sekte jedoch ungerührt als „Sohn Gottes“, als den „Erlöser aller Menschen“ ansieht und deren aus kruden Versatzstücken zusammengebasteltem und in einem esoterischen Schauungsbuch namens „Das Neue Testament“ tradiertem Lebenslauf sie bedingungslos folgt - mit dem Ziel jenseitiger Erlösung und der „Vergebung von allen Sünden“.
Irrsinn auf breitester Front also. Und sehr gefährlicher Irrsinn, denn durch die Orientierung an Geboten, durch die vermeintlich mögliche finale Auflösung der Eigenverantwortung durch eine gnadenvolle letzte Instanz sind opportunistischen Kampfeinsätzen, gerade und vor allem gegen Andersdenkende, auf der Motivationsseite keinerlei Grenzen gesetzt. Wer nur Regeln und Geboten folgt, sich deshalb im Recht fühlt und schlussendlich auf einen jenseitigen Freispruch hofft, befindet sich im Wahnsystem einer infantilen Regression und hat keinerlei Möglichkeit zur Realitätsprüfung, da ihm - sozialisationsbedingt - jener systemunabhängige Maßstab fehlt, den Mensch, fern aller Indoktrinationen und Regularien, nur in sich selbst finden kann.
@ info 3
Was ist denn, Zitat Felix Hau: “Lichtes Sekte”?
Nebenbei: Weihnachten wird auch von Atheisten gefeiert, siehe:
http://brightsblog.wordpress.com/2008/12/24/weihnachten-fur-atheisten/
Zitat: “Ein demonstrativ entspanntes Verhältnis zu Weihnachten hat zum Beispiel Richard Dawkins, Vordenker des neuen Atheismus. Der Biologe, dessen Buch „Der Gotteswahn“ weltweites Aufsehen erregte, ist nicht nur ein bekennender Verehrer des frommen Kirchenmusikers Johann Sebastian Bach, sondern gab auch gegenüber der BBC zu, Weihnachts lieder zu singen und kein Problem mit christlichen Traditionen zu haben. Wenn die bedroht seien, dann nicht durch Atheisten, sondern allenfalls durch rivalisierende Religionen. „Viele meiner Freunde bezeichnen sich als jüdische Atheisten. Ich bekenne mich zu meinen christlichen Wurzeln, ich bin ein postchristlicher Atheist“, sagt Dawkins.”
Ein “demonstrativ entspanntes Verhältnis zu Weihnachten” hat Ihr Mitarbeiter Felix Hau offensichtlich nicht, er gibt mit seinem neuesten Hass-Beitrag seinem Namen wieder mal alle Ehre, “bekloppter” geht´s nimmer!
Kein Wunder, das die Waldorfschulen den nicht haben wollten!!
> aus welcher Landesklinik seid ihr denn
> abgehauen?
Ist doch klar, Christenguppy: deine Pflegeversicherung zahlt mittlerweile so schlecht, dass wir Dich leider nicht mehr umsonst betreuen können. Ab jetzt werden Gebühren fällig. Kannst ja mal im Frühstücksraum Deiner Betreuungseinrichtung auf das schwarze Brett gucken... da stehen die Preise.