Auf der Homepage des Gütersloher Verlagshauses ist das bis vor nicht allzu langer Zeit noch angepriesene "Schwarzbuch Waldorf" inzwischen nicht mehr aufzufinden. Ach wie tragisch! Vielleicht wurde es von dort von einem UFO entführt? Wer es wissen will, kann sich ja an Michael Grandt wenden, ist dieser doch ein Experte für die Unbekannten Flugobjekte. Von deren Existenz ist er jedenfalls felsenfest überzeugt. Dass sein Standpunkt von der anerkannten Wissenschaft nicht geteilt wird, ist seiner Meinung nach auf eine Verschwörung zurückzuführen. Um die Freiheit der Wissenschaft in den USA sei es sehr schlecht bestellt, weiß der Enthüllungsjournalist in seinem Artikel zu berichten. Die seriöse Erforschung der Fliegenden Untertassen würde dort unterdrückt, die Tatsachen uns vorenthalten. Aus dem Nicht-Vorhandensein ufologischer Lehrstühle an deutschen Universitäten kann man wohl nur schließen, dass dieses Forschungsgebiet auch bei uns unterdrückt wird, wie auch in der ganzen westlichen Welt. Mit erheblicher Erleichterung lesen wir deshalb bei Grandt, dass es immerhin einen Staat der Erde gibt, wo noch frei geforscht werden darf. Die Überraschung ist groß. In der Volksrepublik China - sonst gar nicht als Hort der Meinungsfreiheit bekannt -, würden nämlich wissenschaftliche Konferenzen zum Thema abgehalten und unglaubliche 20.000 Menschen widmen sich dort der Erforschung der Fliegenden Untertassen. Ohne Michael Grandt wären uns diese erstaunlichen Sachverhalte unbekannt geblieben. Ein Hoch deshalb auf den Ufologen Grandt!
