Andreas Lichte dreht aufGeschrieben von Die geistige Welt in
Lichte
"Großspurige Nichtigkeiten und Androhung juristischer Schritte" - Ein Interview mit info3-Mitarbeiter Felix Hau
NWA: Felix, wie wir hörten, hat Andreas Lichte dich heute angerufen … Hau: Jau. Und das mitten in den Vorbereitungen für mein sagenumwobenes weihnachtliches Hirschgulasch. NWA: O je. Hau: Ging aber noch. War ganz am Anfang. Ich war gerade dabei das "mise-en-place" der Zutaten zu bewerkstelligen. NWA: Du hattest ihm in der Debatte bei info3 deine Stehtische angeboten; war das der Grund seines Anrufes? Hau: Der Grund ist nicht ganz klar. Die Stehtische braucht er wohl nicht, wobei das auch eine Notlüge gewesen sein kann. Vielleicht wollte er sich nur keine Blöße geben … NWA: Du meinst, er hätte sie vielleicht gerne gewollt, traute sich aber nicht es zu sagen? Hau: Genau. Nach seinem erneuten Totalreinfall mit der Weihnachtsnummer bei info3 schien er mir ein bisschen angekrempelt. Er wirkte auch sehr kurzatmig und nervös. NWA: Nervös? So stellt man sich ihn gar nicht vor … Hau: Doch. NWA: Doch? Hau: Ja. Er war genau so, wie ich ihn mir live vorgestellt habe. Die in den diversen Foren zur Schau getragene Möchtegern-Souveränität ist schon immer ein bisschen zu schnell und zu ostentativ gewesen, um sie ihm abnehmen zu können. Ich glaube, der ist ziemlich durch. NWA: Was wollte er denn nun eigentlich? Hau: Ich habe absolut keine Ahnung. NWA: Aber er muss doch irgendwas gesagt haben. Immerhin hast du erzählt, dass ihr ungefähr 5 Minuten miteinander gesprochen habt … Hau: Naja - er hat das sattsam bekannte Programm getroffener Flugenten abgespult: Kreischen im freien Fall bis der Boden naht. NWA: Spann' uns nicht auf die Folter! Von vorne, bitte! Hau: Nun - er hat also bei meinem Lebensgefährten in der Goldschmiede angerufen. NWA: Wie jetzt? Er belästigt Angehörige? Hau: Ja, aber - ach Gottchen - wir führen ja ein offenes Haus und es landet ohnehin alles in derselben Telefonanlage (lacht). NWA: Weiter … Hau: Also, er sagte zunächst, ich solle mal schön weiter Bordeaux trinken - und dabei weiß er ganz genau, dass ich spanische Weine bevorzuge. Er sagte, ich hätte mir mal besser vor Weihnachten so richtig die Kante geben sollen, das hätte dann vielleicht geholfen. NWA: Wobei? Hau: Wenn ich das wüsste. NWA: Und weiter? Hau: Das übliche Gehaxel: Großspurige Nichtigkeiten und Androhung juristischer Schritte; wir kennen das ja. Allerdings hat Lichte sogar seinen persönlichen Besuch angekündigt; das ist neu. NWA: Er will bei dir vorbeikommen? Hau: Ja. Kann er ja auch gerne; er ist herzlich willkommen. Wobei ich nicht glaube, dass er es schafft. Weil er sich verfahren wird. Rinteln mag zwar, wie er sagte, "auf dem Weg" zwischen Berlin und Berlin liegen - der kürzeste Weg ist ja nicht zwangsläufig der beste -, aber es liegt jedenfalls in Niedersachsen und nicht in Nordrhein-Westfalen, wohin er es verfrachtet hat. Wenn er es trotzdem findet - ich habe ihm sogar gesagt, wo er von der Autobahn abfahren muss -, bekommt er einen Schluck katalanischen Crianza und einen zypriotischen Cracker aus meinem Feinkostsortiment. Und sonst landet er eben im Lipperland, was durchaus auch einen gewissen Reiz hat. NWA: Das Lipperland? Hau: Nein. Seine Landung dort. Alles Langohren. Ganz gefährlich. NWA: Und die juristischen Schritte - wogegen? Hau: Frag' Lichte. Irgendwas muss ihn diesmal richtig getroffen haben. Er soll doch sagen, wenn er Geld braucht, statt für nichts und wieder nichts die überlasteten Gerichte zu bemühen. Es gibt so viele anthroposophische Stiftungen und auch info3 unterstützt aus den erwirtschafteten Überschüssen gerne mal das eine oder andere sinnvolle Projekt … Jedenfalls faselte er von "blöden anonymen Kommentaren", die ich angeblich schreibe und von dem "blöden Artikel" hier bei euch. NWA: Blöder Artikel? Du meinst, er findet unsere Auseinandersetzung mit seiner weihnachtlichen Schmierenkomödie und der christlichen Verwurzelung seines Feldzuges gegen Anthroposophie deplatziert? Hau: Sieht ganz so aus. NWA: Sehr schön! So soll’s sein. - Was war noch? Hau: Er hat sich beschwert, dass er bei info3 kein eigenes Forum hat. NWA: Echt? Hau: Ja. Zumindest kann ich das nicht anders verstehen. Er, der sich in seinen Kommentierungen überhaupt noch nie an irgendwelche Forenthemen gehalten hat, bestand darauf festzustellen, dass der Thread, in dem er sich bei info3.de aktuell lächerlich macht, nicht „Andreas Lichte“ heiße, sondern „Rudolf Steiner und das Thema des Rassismus“ und dabei sollte ich doch bitte bleiben. NWA: Oha. Hau: Wir haben ihm jetzt ein eigenes Forum eingerichtet. Es ist ja schließlich Weihnachten. NWA: Felix - wie geht’s weiter? Hau: Morgen gibt's Hirschgulasch. Es ist wirklich ganz exquisit geworden. Außerdem ist euer Werbebanner bei info3.de nun aktiv. NWA: Prima! Frohes Fest weiterhin. Hau: Danke. Euch auch. Das Liebesleben der HyäneGeschrieben von Die geistige Welt in
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Andreas Lichte pocht auf religiösen Führerkult
Was dem Rheinländer der Karneval, das ist Weihnachten für Andreas Lichte: Drei Tage raus aus dem Alltag, der Normalität adieu gesagt, ein hübsches rotes Mützchen aufgesetzt und schon scheint die Welt eine andere zu sein. Das alljährlich gefeierte Erlöserfest rund um den 25. Dezember gilt dem Fundamentalchristen als heilig. Zwischen dem 27. und dem 23. Dezember, 362 Tage im Jahr, geht der gelernte Waldorfwerklehrer Lichte seiner missionarischen Tätigkeit als besorgter Bürger nach: Er beißt, kratzt und bläst, erstattet Anzeigen, flutet Webforen, verfasst „Gutachten“, verleumdet und lügt, dass sich die Balken biegen; klopft jedoch das Christkind an die Tür, wird’s dem Anthroposophenjäger ganz plötzlich ganz besinnlich im präfrontalen Cortex. „Es ist Weihnachten“ säuselt er, bei einer erneuten peinlichen Agitation ertappt, „Zeit des Friedens. Nicht der Kampf-Parolen“. Wie alle religiösen Eiferer glaubt auch Lichte, dass seine erfühlte „Wahrheit“ wahrer als andere Wahrheiten sei, dass man ihr als einziger mit Respekt begegnen müsse und dass sie überdies Bedeutung für die ganze Welt habe. Kern seines wahnhaften Glaubens ist eine phantastische Gestalt namens „Jesus Christus“, deren angebliche Historizität bis heute nicht zweifelsfrei belegt ist, die Lichtes Sekte jedoch ungerührt als „Sohn Gottes“, als den „Erlöser aller Menschen“ ansieht und deren aus kruden Versatzstücken zusammengebasteltem und in einem esoterischen Schauungsbuch namens „Das Neue Testament“ tradiertem Lebenslauf sie bedingungslos folgt - mit dem Ziel jenseitiger Erlösung und der „Vergebung von allen Sünden“. Irrsinn auf breitester Front also. Und sehr gefährlicher Irrsinn, denn durch die Orientierung an Geboten, durch die vermeintlich mögliche finale Auflösung der Eigenverantwortung durch eine gnadenvolle letzte Instanz sind opportunistischen Kampfeinsätzen, gerade und vor allem gegen Andersdenkende, auf der Motivationsseite keinerlei Grenzen gesetzt. Wer nur Regeln und Geboten folgt, sich deshalb im Recht fühlt und schlussendlich auf einen jenseitigen Freispruch hofft, befindet sich im Wahnsystem einer infantilen Regression und hat keinerlei Möglichkeit zur Realitätsprüfung, da ihm - sozialisationsbedingt - jener systemunabhängige Maßstab fehlt, den Mensch, fern aller Indoktrinationen und Regularien, nur in sich selbst finden kann. Andreas Lichte verteidigt sich: Nur Hitler traf UnterscheidungenGeschrieben von Die geistige Welt in
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Tod Saddam Husseins gleich Tod eines Juden. Wer differenziert, ist Nazi.
Es gibt einen schönen britischen Ausdruck für das Gehampel, das der Anthroposophenjäger Andreas Lichte derzeit aufführt. Er lautet "Talking myself into corners". "Hitler", schreibt eine gewisse "Norma" oder "Sabrina" im info3-Forum zur Verteidigung von Lichtes blödsinnigem Vergleich zwischen dem blutrünstigen Diktator Saddam Hussein und einer unschuldigen Grundschülerin gegen entsprechend differenzierende Hinweise, "Hitler hätte auch einen gravierenden Unterschied zwischen dem Tod eines Juden und eines arischen Soldaten eingeräumt." Aha. Nun - jetzt wollen wir's aber wirklich mal detailliert wissen: Wer, Herr Lichte, ist denn in diesem Beispiel "der Jude"? Wer der "arische Soldat"? Haben Sie nur mal wieder einen Ihrer Blackouts gehabt, sich ein bisschen vergriffen und ist also die kleine Grundschülerin "der Jude"? Muss sie die Rolle in Ihrer Phantasie einnehmen, damit Sie bemerken können, wie irre Sie sind? Ist Saddam Hussein einfach ein "arischer Soldat"? Oder ist es vielleicht, wie es der erneut vollkommen wahnsinnige Vergleich eigentlich nahe legt, tatsächlich so, dass Ihrer Ansicht nach Saddam Hussein "der Jude" (dessen "verdienten" Tod Hitler bejubelt hätte) und die kleine Grundschülerin der "arische Soldat" ist (den Hitler für wertvoller hielt als einen Juden)? Und wer ist denn dann in Ihrer komparativen Groteske eigentlich Hitler, wenn der einzig einigermaßen Passende von Ihnen schon eine Statistenrolle zugewiesen bekommen hat - welche auch immer? Wollen Sie tatsächlich Ihren Vergleich zwischen dem Massenmörder Hussein und einer Grundschülerin betonen und deutlich machen, dass eine diesbezügliche Differenzierung einer derjenigen perfiden Akte ist, die nur ein Hitler fertig gebracht hätte? "Auch wenn Hussein ein Diktator und Mörder war, der seinen Tod für viele verdient hat", schreibt "Regina", "Annabel" oder "Dunja" weiter, "kann sich jemand mit einem gesunden Menschenverstand nicht empathisch darüber freuen." Doch, doch, Herr Lichte. Es ist geradezu ein sprechendes Zeichen eines gesunden Menschenverstandes, der von allerlei merkwürdigen theistischen Vorstellungen und ihren indoktrinierten Sensationswirkungen, die Sie so gerne bei "den Anthroposophen" verorten wollen, frei ist, wenn jemand sich von Herzen über den Tod der Bestie von Bagdad freuen kann. Andreas Lichte hält Saddam Hussein für unschuldigGeschrieben von Die geistige Welt in
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Haarsträubender Vergleich mit Grundschülerin
In einem skandalösen Vergleich mit einem unschuldigen kleinen Mädchen nimmt Anthroposophen-Jäger Andreas Lichte den Schlächter von Bagdad postum gegen jede berechtigte Befürwortung des an ihm vollstreckten Todesurteils in Schutz. Die freimütig in seinem Blog artikulierte Freude des info3-Mitarbeiters Felix Hau über den Tod eines der bestialischsten Massenmörder der Neuzeit glaubt Lichte für seine Zwecke instrumentalisieren zu können. Einmal mehr kommt bei diesem Versuch allerdings nichts anderes zum Vorschein als das wahre Gesicht Lichtes samt seiner verqueren Weltsicht und samt des typischen Opportunismus selbsternannter Möchtegern-Inquisitoren. Der Umstand, dass Felix Hau einem "singulär auftretenden Ereignis von der Art eines Saddam Husseins" kein Mitleid entgegenbringen kann und will und "dieser Bestie", an deren Händen das Blut vieler hunderttausender Irakis klebte, das Menschsein abspricht, scheint Lichte tief zu erschüttern. "Scheint" deshalb, weil niemand weiß, ob Lichtes zur Schau getragene emotionale Regression eine wirkliche oder eine zweckmäßige ist; keine der beiden Optionen gereicht ihm allerdings zum Vorteil. Lichte geht in seiner Unmutsäußerung so weit, Saddam Hussein mit einer kleinen Schülerin zu vergleichen, denn dass Hau Saddam das Menschsein abspricht, erinnere ihn daran, dass auch Rudolf Steiner – "der Guru von Hau" – einmal von einer kleinen Schülerin der ersten Waldorfschule in einem sehr kritikwürdigen statement behauptet hat, sie gehöre zu jenen "Menschenformen, die eigentlich in bezug auf das höchste Ich keine Menschen sind ...".
Andreas Lichte - Der Experte für Riesen mit rotierenden, großen ArmenGeschrieben von Die geistige Welt in
Lichte (mit Nachtrag unten) Mit erstaunlichem Engagement suchen sie eine Möglichkeit, sich mit ihren Anliegen in die Diskussionen auf den Blogs und in den Foren einzubringen. Sie sind von ihren Ansichten felsenfest überzeugt, möchten ihre Mitmenschen aufklären, und sind froh, wenn sie jemanden finden, der sich auf das Gespräch mit ihnen einlässt, denn das bietet ihnen mindestens die Möglichkeit, rhetorisch geübt ihre Argumente zu verbreiten. Jeder kennt sie, diese Apostel und Missionare des Web 2.0. Andreas Lichte ist einer von ihnen. Sein Thema sind die Waldorfschulen. Der gelernte Grafiker nahm von Mai 2001 bis Juli 2002 an einer vom Arbeitsamt vermittelten Fortbildung zum Waldorflehrer teil. Das ist kein ganz unüblicher Einstieg in diesen Beruf, was auf das Wachstum dieses Schultyps und den damit verbundenen Mangel an Fachkräften zurückzuführen ist. Die Lehrerkollegien erhalten auf diese Weise den dringend benötigten Zuwachs, sehr oft an tüchtigen, guten Lehrern, und diese Tradition spricht für die Weltoffenheit der Waldorfschulen und die Risikobereitschaft sowie das Engagement ihrer Ausbildungsstätten. In Lichtes Familie war nach seinem Entschluss, eine solche Richtung einzuschlagen, die Freude groß: "Endlich machst du mal was Seriöses!", hieß es. Er fing tapfer an. Oder schlitterte hinein. Oder ergriff den vermeintlich rettenden Strohhalm. Wie dem auch sei. Es ist jedenfalls etwas verwunderlich, dass er sich im Vorfeld der Entscheidungsfindung offensichtlich nicht ernsthaft darüber informierte, was Waldorfpädagogik eigentlich ist. Wo es doch so viel Literatur darüber gibt. Vielleicht ist er einfach ein sehr spontaner Mensch, was ja sympathisch wäre, oder er litt an Zeitmangel. Nicht weniger fatalistisch, aber immerhin möglich wäre auch, dass er die eigentlich nahe liegende Informationsbeschaffung aufgrund eines Trugschlusses unterließ, nämlich jenem, dass es besser wäre, die Ausbildungsinhalte ohne literarische Vorbelastung, das heißt unbefangen auf sich wirken zu lassen. Vielleicht trickste er sich sogar mit Hilfe seines Unterbewusstseins selber aus. Wissen wir´s? So jedenfalls nahm das Unglück seinen Lauf. Schuld waren dann - wie könnte es auch anders sein! - natürlich die anderen. Jedenfalls verdankt die Welt dieser einjährigen Episode in Lichtes Lebensgang einige Erlebnisberichte, die ihr Autor - wie die Googleprobe unschwer erkennen lässt - mittlerweile an wirklich allen Ecken, Enden und hintersten Winkel des virtuellen Raumes absichtsvoll hinterlassen hat. Diese Berichte dienen einerseits einer Selbstdarstellung in dem Sinne, dass durch sie deutlich werden soll, dass ihrem Autor bezüglich des letztendlichen Scheiterns des Berufsplanes nichts vorzuwerfen sei. Andererseits, und zwar hauptsächlich, und zum Nutzen für die Leserschaft, sollen diese Schilderungen auch dem Zweck einer grundlegenden Kritik an der Waldorfpädagogik und ihren Ausbildungeinrichtungen dienen. Dieses ist Lichtes Kernthese:
Diese unterschwellig vermittelten Inhalte befänden sich nicht im Einklang mit der christlichen Religion, was Lichte besonders bedrückt, und es würden dadurch andere Völker und Rassen herabgewürdigt, was allerdings ein schwer wiegender Vorwurf ist, besonders in Verbindung mit seiner eindrücklichen Schilderung eines - zumindest seiner Wahrnehmung nach - ganz blutrünstig gehaltenen Klassenspiels über die Römerzeit, dem er während seiner Hospitation beizuwohnen hatte. Er schließt unter Verweis darauf einen zwar recht persönlichen, aber dennoch im Grunde nüchtern geheltenen Bericht, dann sogar reißerisch mit folgenden Worten: Er [Lichte] weiß, für ihn steht die deutsche Standard-Ausrede: "Aber ich hab´doch nichts davon gewusst! nicht mehr zur Verfügung." Ergo (wenn auch durch die Blume): Waldorfpädagogik = unchristliche Erziehung zum brutalen Genozid. Wenn die Waldorfschulen tatsächlich zu solchen Ergebnissen führen würden, könnte man es vollauf begrüßen, das Lichte sich am Ende seiner Seminarzeit schwor, seine ganze Zeit und Kraft der Bekämpfung dieser pädagogischen Richtung zu widmen. In Deutschland sind die Waldorfschulen als "Ersatzschulen" anerkannt - und damit auch das dort abgelegte Abitur. Ich arbeite hart daran, das zu ändern ..., informiert er etwa eine geneigte Dialogpartnerin. Eine zeitlang war er Assistent von Thomas Gandow, evangelischer Pfarrer und Beauftragter für Sekten- und Weltanschauungsfragen in Berlin. Er trat als Referent auf, etwa für den GEW, aber auch in Funk und Fernsehen. Als "besorgter Bürger" beantragte er bei der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften die Indizierung von Steiner-Büchern und lieferte freundlicherweise gleich ein Gutachten mit. Er schmückt sich mit der zweifelhaften Ehre, dass er auflagenstarken Zeitschriften bei der Informationsbeschaffung behilflich sein durfte. Ein heroischer Kampf als Lebenszweck. Gegen Windmühlen? Nach Lichtes Theorie müsste es jedenfalls an den Waldorfschulen ganz anders aussehen, müssten Waldorfschüler andere Zeitgenossen sein, als es der offensichtlichen Realität entspricht. Und die Richtigkeit der subjektiven Wahrnehmung, dass Waldorfschüler keineswegs dem von Lichte gezeichneten Schreckgespenst entsprechen, ist - sofern man eines "Beweises" überhaupt bedarf - durch neuere Untersuchungen empirisch abgesichert:
Wie ist solch ein krasser Widerspruch zwischen den angeblichen geheimen Intentionen der Waldorfpädagogik, über die aufzuklären, Andreas Lichte - nomen est omen? - sich berufen fühlt, und der Schulwirklichkeit nur möglich? Etwa weil sich die Waldorflehrer bei der Verwirklichung des angeblichen Geheimprojekts so ungeschickt anstellen. Nein. Der Grund ist einfach der, dass man es bei Lichte - nach Ansicht der Geistigen Welt - mit einem Eiferer zu tun hat, der alles ausblendet, was nicht in seine krude Sicht der Dinge passt und somit als Waldorfpädagogik ausgibt, was in Wirklichkeit seine völlig verzerrte Wahrnehmung davon ist. Dass ihm zum Beispiel jegliches Verständnis dafür zu fehlen scheint, warum die Waldorfschulen gerne - auch - mit Mythen-, Märchen- und Sagenbildern arbeiten, lässt ohnehin tief blicken. Das heißt nicht, dass alles was er von sich gibt, völlig falsch und dass es an Waldorfschulen nichts zu kritisieren gäbe. Aber durch ihre notorische Einseitigkeit wird seine Kritik zur Wahnfigur. Man fühlt sich unwillkürlich an die Romangestalt des Don Quichote erinnert, dem Rittersmann aus La Mancha, der sich furchtlos vermeintlichen Riesen und Ungeheuern entgegenwarf. Er kämpft zwar mit vollem Einsatz, aber tatsächlich gegen Windmühlen. Wenn man sich schon so sehr mit dem Denken, dem Fühlen und Wollen des Andreas Lichte auseinandersetzt, so interessiert es einen dann vielleicht doch, wie er sich leibhaftig argumentativ für seinen ihm ach so bedeutsamen Kampf gegen die Waldorfschulen einsetzt. Der Bayerische Rundfunk hatte ihn am 17. September 2008 als Vertreter der Waldorfkritik für eine Jugendsendung über Waldorfschulen eingeladen. Hier kann man sich die Aufzeichnung ansehen. Etwa bei Minute 6.40 fängt die Waldorfdiskussion an. Soviel voraus: Der Vergleich mit Don Quichote, der auch "der Ritter von der traurigen Gestalt" genannt wird, wird hier ganz erstaunlich bestätigt. Von diesem Auftritt eines Waldorf"experten" kann man eigentlich nur peinlich berührt sein.
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Der Doktor hat gesagt"I do not fear computers. I fear the lack of them."
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